Johann Michael Pfliegler  ‎(I5653)‎
Vornamen: Johann Michael
Nachname: Pfliegler

Geschlecht: männlichmännlich
      

Geburt: um 1745 37 22 Gammelsdorf
Tod: 29. März 1799 ‎(Alter 54)‎ Gammelsdorf
Persönliche Fakten und Details
Geburt Geburt um 1745 37 22 Gammelsdorf

Adresse:
Friedrichstr. 6
Friedrichstr. 6


EhestandEhestand
Gertrud Santl - MARRIED

Heirat Heirat Gertrud Santl - 1770 ‎(Alter 25)‎ Gammelsdorf

Adresse:
Friedrichstr. 6
Friedrichstr. 6



Gemeinsame Bemerkung: - Heiratsbrief am 21. Februar 1770 geschlossen. kirchliche Hochzeit wohl kurz davor oder kurz danach.
Beruf Beruf Pfliegler zu Gammelsdorf ‎(1770 - 1783)‎, Bader zu Gammelsdorf ab 1784
Tod Tod 29. März 1799 ‎(Alter 54)‎ Gammelsdorf

Adresse:
Friedrichstr. 6
Friedrichstr. 6



Einzelheiten zeigen Quelle: Gammelsdorf Sterbefälle 1705 - 1824 ‎(Erwachsene)‎

Zitat Einzelheiten:  S. 78


Einzelheiten zeigen Gemeinsame Bemerkung: - 1799 Die 29. Marty sepultus est in Ecclesia parochiae Michael Pfliegler, Söldner auf dem Baadhaus pius omniby sacramentis rite provisus
‎[Am 29. März 1799 wurde im Pfarrfriedhof beerdigt: Michael Pfliegler, Söldner auf dem Badhaus mit allen Sakramenten versehen]‎

Beerdigung Beerdigung 29. März 1799 ‎(am Sterbedatum)‎ Gammelsdorf

Adresse:
Friedrichstr. 6
Friedrichstr. 6


Universelle ID-Nummer E743AEADF3099F4ABF519E94E0763CDE0000
Letzte Änderung Letzte Änderung 14. Oktober 2012 - 17:45:10
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Familie der Eltern  (F4327)
Georg Pfliegler
1707 - 1764
Maria Holzner
1722 - 1790
Johann Michael Pfliegler
1745 - 1799
Georg Pfliegler
1746 - 1746
Maria Pfliegler
1749 - 1750
Bartholomäus Pfliegler
1750 - 1786
Maria Pfliegler
1751 - 1752
Ursula Pfliegler
1752 - 1752
Franz Pfliegler
1753 -
Walburga Pfliegler
1754 - 1754
Maria Pfliegler
1755 - 1788
Helena Pfliegler
1758 - 1765
Monika Pfliegler
1759 - 1759
Margaretha Pfliegler
1760 -
Apollonia Pfliegler
1762 -
Anna Pfliegler
1762 - 1762

Familie der Stiefeltern  (F4387)
Georg Pfliegler
1707 - 1764
Katharina Manhardt
1707 - 1742
Mathias Pfliegler
1737 - 1794
Matthias Pfliegler
- 1738
Matthias Pfliegler
- 1738
Ulrich Pfliegler
1741 - 1804

Eigene Familie  (F4326)
Gertrud Santl
1746 - 1802
Benno Pfliegler
1771 -
Agnes Pfliegler
1772 - 1772
Maria Pfliegler
1772 -
Franz Pfliegler
1775 - 1796
Georg Pfliegler
1776 -
Jakob Pfliegler
1780 -
Matthias Pfliegler
1784 -
Ursula Pfliegler
1789 -
Vitus Pfliegler
- 1787
Josef Pfliegler
1791 - 1858


Bemerkungen

Gemeinsame Bemerkung
23. Dezember 1767 Schuldbrief in Höhe von 48 Gulden der des Johann Michael Pfliegler von Gammelsdorf ‎[StA Landshut, Pflegg. Moosburg P. 88 (1767)‎, S. 245- 246)]
Johann Michael Pfliegler, auch Pfliegler von Gammelsdorf, noch ledig, bekennt, dass er von der löblichen Grundherrschaft seines Hofes, dem Sankt Martin und Kastulusstift in Landshut ein Darlehen in Höhe von 48 Gulden zum Kauf von Speisegetreide aufgenommen hat und er verspricht, nicht nur das Geld '"landesgebräuchlich" zu verzinsen, sondern auch nach Kündigung des Darlehens rechzeitig zurückzubezahlen.
Als Absicherung für die Grundherrschaft, falls es nicht zu einer Rückzahlung des Darlehens oder zur Zahlung der Zinsen kommt, wird mit Rechtsbindung der mit Erbrecht zur oben genannten Grundherrschaft grundbare ganze Pflieglerhof mit einer Hypothek belastet.
Aktlich den 23. Dezember 1767.
Zeugen sind die Gerichtsprokuratoren Johann Anton Grainer und Franz Xaver Wagner.

Anmerkungen:
Obwohl Michael Pfliegler erst im Jahre 1770 den Hof übernimmt und auch heiratet, scheint er den Hof schon 1767 zumindest teilweise bewirtschaftet zu haben.


21. Februar 1770: Übernahmebrief in Höhe von 695 Gulden und 58 Kreuzer des Michael Pflieglers und seiner Frau Getrud geb. Santl ‎[Staatsarchiv Landshut, Briefprotokoll P.91 (1770)‎, Seite 40R - S. 47]:
Nachdem der mit Erbgerechtigkeit zum Sankt Martin und Kastulusstift in Landshut, jedoch gerichtlich zum Pfleggericht Moosburg gehörende ganze Pflieglerhof in Gammelsdorf wegen Miß- und Unglücksjahren "in gänzlich solchen Verfahl geraten" ist, will das Pfleggericht den entgültigen Konkurs ‎("Gant")‎ vermeiden. Dazu wurden alle Gläubiger vor Gericht zitiert und dazu sich auch mit der Grundherrschaft verständigt. Der neu angehende Pflieglerbauer, Michael Pfliegler und seine angehende Ehefrau müssen folgende Schulden übernehmen:
1. Die ausstehenden Steuern für 1767 und 1768: 8 Gulden, 36 Kreuzer
2.Die "Hofanlage" ‎(landesherrliche Steuer, die sich nach der Hofgröße richtet)‎ für "vor gedachtes Jahr" ‎(wohl: 1769)‎: 19 Gulden, 5 Kreuzer
3.Das geliehene Kapital von der Kirche Niederthann: 125 Gulden und 6 Gulden, 15 Kreuzer ‎(Zinsen für 1769)‎
4.Das geliehene Kapital von der Kirche Thal: 80 Gulden und 34 Gulden Zinsen
5.Das geliehene Kapital von der Kirche Wang: 80 Gulden und 8 Gulden Zinsen
6.Das geliehene Kapital vom "Officialamt" Landshut: 48 Gulden und 4 Gulden, 48 Kreuzer Zinsen
7.Das noch nicht bezahlte Vater- und Muttergut des Ulrich Pfliegler, alter Pflieglersohn: 100 Gulden. Von Ulrich wurden weitere 70 Gulden erlassen
8.Das noch nicht bezahlte "alte Heiratsgut" des Paul Pfliegler, Pichlmayr von Kothingried: 25 Gulden. Von Paul wurden weitere 75 Gulden erlassen.
9.Das noch nicht bezahlte Heiratsgut des Adam Pfliegler ‎(war 1765 verstorben, stattdessen wohl seine Erben)‎, Huber in Flickendorf: 10 Gulden. Es wurden weitere 13 Gulden erlassen.
10.Das in den Hof eingebrachte Heiratsgut der Witwe Anna ‎(es ist wohl Michaels Mutter Maria gemeint)‎ 120 Gulden im Tausch gegen ihren Austrag, das "Pichelmayrheisl" in Gammelsdorf. Es wurden von ihr die 120 Gulden erlassen.
11.Der noch nicht vollständig bezahlte "Vormundschaftsrest" ‎(wohl Kosten für den Vormund)‎ an den "Piechlhiasl" von Gammelsdorf: Weitere 2 Gulden wurden bereits bezahlt, 6 Gulden müssen noch bezahlt werden.
12.Das geliehene Geld vom Bader in Gammelsdorf: 15 Gulden, 48 Kreuzer. Weitere 12 Gulden wurden erlassen
13.Schulden bei Georg Pemerl, Weber zu Moosburg: 5 Gulden. Weitere 4 Gulden, 15 Kreuzer wurden erlassen.
14.Schulden be Thaller, Lederer in Moosburg: noch 2 Gulden. Weitere 2 Gulden wurden erlassen.
15.Schulden bei Ascher Rimer, Sattler: noch 2 Gulden. Weitere 1 Gulden wurden erlassen.
16.Schulden bei Pasculi, Kramer in Moosburg: 2 Gulden, 24 Kreuzer
17.Schulden bei Franz Felix Paur, Landbräu zu Isareck: noch 6 Gulden. weitere 2 Gulden, 10 Kreuzer wurden erlassen.
18.Schulden beim Wirt zum Gammelsdorf in Höhe von 20 Gulden werden komplett von diesem erlassen.
19.Schulden bei den Erben des Franz Vogler, Kramer zu Moosburg: noch 1 Gulden. Weitere 40 Kreuzer wurden erlassen.
20.Schulden bei "Falterman" ‎(Falterer, Zimmermann)‎ zu Gammelsdorf: noch 3 Gulden. Weitere 3 Gulden wurden erlassen.
21.Schulden beim Abdecker in Moosburg: noch 1 Gulden, 30 Kreuzer: Weitere 1 Gulden, 30 Kreuzer wurden erlassen.
22.Schulden beim Wasenmeister ‎(Abdecker)‎ in Gammelsdorf: noch 2 Gulden, 30 Kreuzer. Weitere 2 Gulden, 24 Kreuzer wurden erlassen.
23.Das Heiratsgut der Geschwister des Übernehmers, Bartholomäus ‎(20 Jahre)‎, Franz ‎(17)‎, Maria ‎(15)‎, Margaretha ‎(10)‎ und Apollonia ‎(8)‎. Ihre Vormund ist Andreas Pichlmayr, Lechner von Gammelsdorf. Sie erhalten je 20 Gulden, insgesamt 100 Gulden.

Insgesamt sind somit 695 Gulden und 50 Kreuzer Schulden vorhanden, die Michael und seine zukünftige Ehefrau übernehmen müssen. Die Kosten für den Wiederaufbau des baufälligen Hofes, die jährlichen Pachtzahlungen an die Grundherrschaft und die Gerichtskosten sind darin nicht enthalten.
Zuerst sollen die Schulden an die Kirchen und das Offizialsamt zurückbezahlt werden. Danach folgt eine "Prolation" für die restlichen Schuldner. Es werden insgesamt die Rückzahlungen bis ins Jahre 1814 festgesetzt, d.h. Michael Pfliegler kann seine Schulden über 44 Jahre abbezahlen.
Seine zwei minderjährigen Schwestern Margaretha und Apollonia muss er bis zum 15. Lebensjahr "christkatholisch" aufziehen und mit allen "Notwendigkeiten unterhalten". Sollte einer der übrigen Geschwister als Dienstbote erkranken, so muss er dieser zum Gut gebracht, und 6 Wochen lang kostenlos Kost und Medizin erhalten. Sollte einer von ihnen zum Krüppel werden, so darf er auf dem Gut bleiben, sein Heiratsgut bekommt er aber nicht ausbezahlt. Bei ihren Hochzeiten erhalten die Geschwister jeweils "Aus- und Eingang" mit Bier, Brot und Brandwein, eine Kirchenkleidung und jedes Mädchen zusätzlich noch ein halbes Bett und 1 Kalb zu den ausgemachten 20 Gulden Heiratsgut dazu. Die Gerichtskosten und künftigen Fristen zahlt der Gutsübernehmer. Es wird festgestellt, dass der Vertrag nicht zu Lasten der Grundherrschaft geht. Zeugen sind die beiden Gerichtsprokuratoren ‎(Anwälte)‎ Anton Grainer und Franz Xaver Wagner. Der Vertrag wird am 21. Februar 1770 vor dem Pfleggericht Moosburg geschlossen.


21. Februar 1770: Austragsbrief im Wert von 74 Gulden und 18 Kreuzern zwischen der übergebenden Witwe Maria Pflieglerin und ihrem übernehmenden Sohn Michael Pfliegler von Gammelsdorf ‎[Staatsarchiv Landshut, Briefprotokoll P.91 (1770)‎, Seite 47 - S. 48]:
Der selbst anwesenden Witwe Maria Pflieglerin von Gammelsdorf, unter Beistand des Gerichtsprokurators ‎(Anwalt)‎ Anton Grainer wird von ihrem Sohn auf Lebenszeit versprochen:
Sie erhält die Küchenstube zur eigenen Wohnung, die dazu hergerichtet werden muss. Zudem erhält sie jedes Jahr: 1 Metzen ‎(1 Metzen = ca. 37 cdm)‎ Weizen, 10 Metzen Korn, 1 Metzen Gerste, 6 Pfund ‎( 1 Pfund = ca. 560g)‎ Schmalz, 3 Pfund Leinöl, 1 Vierling ‎(1/4 Metzen)‎ Flachssamen, ein paar Schuhe, ein paar Strümpfe, 50 Eier, ein "übermuttertes" Schaf, eine Maß Malz und vierteljährlich ein Gulden "Einspendgeld", zu Weihnachten und Kirchweih je 3 Pfund Rindfleich, ein Viertel von einem Salzstock, täglich eine Kanne Milch, wenn eine vorhanden ist. Wenn die Austräglerin nicht im Haus bleiben kann, erhält sie 1 Gulden und 30 Kreuzer Herbergsgeld. Der Vertrag wird mit dem Gerichtsprokurator Wagner und einem Gerichtsboten als Zeugen am 21. Februar 1770 geschlossen.

21. Februar 1770: Heiratsbrief im Wert von 405 Gulden zwischen Michael Pfliegler und Getraud Säntl. ‎[Staatsarchiv Landshut, Briefprotokoll P.91 (1770)‎, Seite 48 - S. 49]
Michael Pfliegler schließt mit Getraud Säntl, eheliche Tochter des Georg Säntl, Viertelbauer zu Sittling, Gericht Neustadt an der Donau und der Anna Maria seiner Ehefrau ‎(beide bereits verstorben)‎, die unter Beistand des Gerichtsprokuratoren Grainer steht, folgenden Heiratsbrief:
1. Getraud Sändtl bringt ihrem angehendem Ehemann an "wahrem Heiratsgut" 250 Gulden samt einer aus einem ganzen Bett, Bettstatt, Kasten ‎(Schrank)‎, Truhe und einer Kuh bestehenden Ausfertigung mit in die Ehe ein. Zudem erhält sie von ihrem Großvater ‎("Ahnherrn")‎ Lorenz Schneider aus Denkendorf ‎(heute: Landkreis Eichstätt)‎ 155 Gulden, das sie ebenfalls mit in die Ehe bringt. Dafür wird ihrem Großvater zugesichert, dass er Lebenszeit auf dem Pflieglerhof Unterhalt und Wohnrecht erhält. Dies wurde auch in einem beiliegendem Brief der Grundherrschaft vom 9. Februar 1770 bestätigt. Insgesamt bringt die Braut somit 405 Gulden mit in die Ehe.
Der Bräutigam hat davon bereits 140 Gulden erhalten, weitere 155 Gulden erhält er am kommenden Georgitag ‎(23. April 1770)‎. Den Rest erhält er in jährlichen Fristen zu 10 Gulden jeweils zwischen Martini ‎(11. 11.)‎ und Weihnachten.
2. Michael Pfliegler bringt seinen durch die Übergabe vom gleichen Tag ‎(21.2.1770)‎ mit Erbgerechtigkeit zum St. Martin und Kastulusstift in Landshut ‎(Der Vertrag soll ohne Schaden für die Rechte der Grundherrschaft sein)‎ gehörenden ganzen Pflieglerhof mit in die Ehe ein.
Wenn Michael vor ihr stirbt, wird sie alleinige Besitzerin des Hofes, muss sich aber im Fall von vorhandenen Kindern mit diesen vergleichen. Das Gleiche gilt umgekehrt für ihn. Der Vertrag wird mit den Gerichtsprokuratoren Wagner und dem Gerichtsboten Josef Franz als Zeugen am 21. Februar 1770 geschlossen.


3. Februar 1783: Kaufbrief im Wert von 693 Gulden, 31 Kreuzer und 2 Pfennig.
Mathias Pfliegler, bisher Englbrecht von Winkl kauft das Pflieglergut von seinem Halbbruder Michael Pfliegler. ‎[Staatsarchiv Landshut, Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P104 (1783)‎ Seite 16 - 22]:
"Das ganze Pfliegl Gut zu Gamlstorf, ist schonn seit den vorgewest theuren Zeiten her von dem besitzer Michael Pfliegler dergestalten, und von Jahr zu Jahr mehrers in Abschwung gekommen, das davon die Velt Grund meistens ungebaut geblieben, und das Hof Gut zu dorf fast schonn gänzl. zusam gefahlen ist."
Die Grundherrschaft, das St. Martin und Kastulusstift in Landshut, zu dem der Hof mit Erbgerechtigkeit gehört, hatte bereits versucht, einen anständigen Käufer durch einen freiwilligen, gütlichen Schuldennachlass durch die Gläubiger des Michael Pfliegler zu finden, das auch am 28. Mai 1781 geschehen ist.
Dadurch ist der Schuldenstand von 1533 Gulden und 12 Kreuzer um 601 Gulden, 40 Kreuzer und 2 Pfennig auf 931 Gulden, 31 Kreuzer und 2 Pfennig heruntergesetzt worden. Die Gläubiger haben zum Teil freiwillig, zum Teil von Amts wegen auf das Geld verzichtet.
Da dem Käufer wegen der großen Baubeschädigung Geld zur Verfügung stehen soll, sollen 238 Gulden nochmals nachgelassen werden. Somit ergibt sich insgesamt noch ein Schuldenstand von 693 Gulden, 31 Kreuzer und 2 Pfennig.
Trotz dieses Hindernisses wurde das Anwesen am 17. Juli 1782 durch öffentliche Bekanntmachung ausgeschrieben und auch ein ordentlicher Pfleger bestellt worden, jedoch " in Ansehung des von Vieh und Fahrniß allenthalb entblösten und des tägl: einsturz geneigtem Pfliegler Guts, kein anderer Käufer hervor gethann", als der vom Hof gebürtige Mathias Pfliegler, ehemaliger Englbrecht von Winkl ‎(am gleichen Tag verkauft er sein Anwesen an einen Further Abdecker)‎. Dieser hatte sich schon am 28. Mai 1781 und nochmals am 6. September 1782 bereit erklärt, die 693 Gulden, 31 Kreuzer und 2 Pfennig Schulden zu übernehmen, diese nicht nur in jährlichen Fristen in Höhe von 15 Gulden zu bezahlen, sondern auch seinem "abgehaußten" ‎(Halb-)‎ Bruder Michael Pfliegler, dessen Ehefrau und den 4 minderjährigen Kindern 100 Gulden in bar zu geben, damit sich dieser an einem anderen Ort neu ansässig machen kann sowie weitere 100 Gulden für die bereits angefallenen und noch anfallenden Gerichts- und Pflegerkosten zu bezahlen.
Die nicht zurückbezahlten kirchlichen und grundherrlichen Darlehen müssen grundsätzlich zurückbezahlt werden, jedoch hat Mathias Pfliegler sich mit der Grundherrschaft in einem beiliegenden Schreiben vom 4. Juni 1781 und 7. Januar 1783 geeinigt, dass er für ein Jahr keine Zahlungen leisten muss, damit er genug Kapital zum Wiederaufbau des Hofes hat. Diesem Zugeständnis stimmt auch die Hofkammer zu. Auch wird auf die in diesem Jahr eigentlich zu leistenden Darlehenszinsen an die Kirchen verzichtet, das vom "hochlobl. christlichen Rath" genehmigt wurde.
Somit ist Mathias Pfliegler neuer Besitzer des Pflieglerhofes samt allem Zubehör, wie im Hofanlagsbuch erwähnt und in gleichem Umfang wie ihn sein "abgehaußter" Bruder Michael am 21. Februar 1770 übernommen hatte. Jedoch hat er die Auflage, die Schulden in Höhe von 693 Gulden, 31 Kreuzer und 2 Pfennig zu zahlen. Die 100 Gulden normales Darlehen und die 27 Gulden Jahrtagsgeld an die Kirche Niederthann können nicht unter die oben genannte Bewilligung fallen und die Zinsen müssen auch in diesem Jahr trotzdem gezahlt werden. Außerdem hat Mathias Pfliegler das Darlehen am heutigen Tag ‎(3.2.1783)‎ neu bestätigt. Unter Abzug dieses Darlehens bleiben noch 568 Gulden, 31 Kreuzer und 2 Pfennig übrig, die in Fristen zu je 15 Gulden jährlich, erstmals an Maria Lichtmess ‎(2. Februar)‎ 1784 abzuzahlen sind.
An Schulden sind vorhanden:
1.Kapitalien der Grundherrschaft in 5 Positionen, zusammen 173 Gulden, 48 Kreuzer. Die Hälfte wird erlassen, sodass noch 96 Gulden, 22 Kreuzer und 2 Pfennig zu zahlen sind.
2.Darlehen der Filialkirche Wang, 80 Gulden
3.Darlehen der Kirche Thal, 80 Gulden
4.Altes väterliches und mütterliches Erbe des Ulrich Pfliegler, zur Zeit Erl zu Airischwand: noch 45 Gulden ‎(Bruder des Mathias Pfliegler)‎
5.Altes Heiratsgut des Pichlmayr zu Kothingried ‎(Mathias Onkel Paul Pfliegler heiratete dort ein)‎: noch 12 Gulden und 30 Kreuzer
6.Altes Heiratsgut des Huber von Flickendorf ‎(Mathias Onkel Adam Pfliegler heiratete dort ein, + 1765)‎: noch 5 Gulden
7.Dienstbotenlohn des Mathias Heinmüller von Kothingried:6 Gulden
8.Von dem geliehenen Geld muss dem Faltermann ‎(Falterer, Zimmermann)‎ von Gammelsdorf an Arbeiterlohn nur noch die Hälfte in Höhe von 7 Gulden bezahlt werden
9.Die Hälfte mit 2 Gulden muss den 5 Pflieglerkindern aus der letzten Ehe ‎(es handelt sich um die Halbgeschwister des Mathias)‎ statt 100 Gulden noch 50 Gulden bezahlt werden ‎(???)‎
10.Dem Pfarrer von Gammelsdorf die Hälfte der Begräbniskosten: 5 Gulden
11.Dem Meßner von Gammelsdorf 2 Gulden 21 Kreuzer ‎(wohl ebenfalls die Hälfte des ursprünglichen Betrages)‎
12.Dem jungen Schmid Mathias Sellmayr an Arbeiterlohn 2 Gulden 30 Kreuzer ‎(wohl ebenfalls die Hälfte des ursprünglichen Betrages)‎

Nachdem bestätigt wurde, dass am 22.12. des letzten Jahres ‎(1782)‎ 100 Gulden abbezahlt wurden, fallen 150 Gulden von der oben genannten Hauptsumme weg, sodass noch 418 Gulden, 31 Kreuzer und 2 Hehlen für die Prolation ‎(angefügte Liste, wann und an wen wie viele Schulden zurückbezahlt werden muss)‎ vorhanden sind.
Mathias Pfliegler muss außerdem seiner Stiefmutter Maria Pflieglerin den mit ihrem Sohn im Austragsbrief vom 21. Februar 1770 vereinbarten Naturalaustrag lebenslang zahlen. Das Herbergsgeld muss nur noch zu einem Drittel gezahlt werden. Den 5 Pfliegler-Kinder muss er zudem ihr Heiratsgut auszahlen. Den 3 Stiefschwestern Maria, Margaretha und Apollonia Pfliegler muss er jeder zur Verehelichung ein gerichtetes halbes Bett und ein ein Jahr altes Kalb, seinen 2 Stiefbrüdern Bartholomäus und Franz eine Kirchenkleidung und 5 Gulden in bar geben. Sollte einer der 5 Geschwister, wenn es noch ledig ist, erkranken, darf es bis zur Genesung auf dem Anwesen wohnen und erhält für 14 Tage das übliche Essen.
Der Vertrag wird am 3. Februar 1783 mit den beiden Gerichtsprokuratoren ‎(Anwälte)‎ als Zeugen geschlossen.
Danach folgt eine Auflistung über die genaue Zahlung der Schulden bis in Jahre 1811 ‎(Prolation)‎.

Anmerkungen:
Erschreckend ist, wie schnell, nämlich innerhalb von nicht weniger als 14 Jahren Michael Pfliegler in der Pfliegerhof noch weiter verschuldet hat und fast vollständig ruiniert hat. Welche Hintergründe das hat, ist nicht bekannt. Die Grundherrschaft versuchte wohl noch zu retten was zu retten war. Vor allem auch die 100 Gulden des Bruders als bares Geldgeschenk für Michael zeigen, dass man der Familie helfen wollte.


19. Mai 1784: Kaufbrief im Wert von 50 Gulden ‎[Staatsarchiv Landshut, Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P. 105 (1784)‎, Seite 155 ff.]:
Josef Hölzl, Bader und Weinzierl in Gammelsdorf und seine Ehefrau Sabina, selbst anwesend, ‎(unter Beistand des Gerichtsprokurators Franz Xaver Wagner)‎ verkaufen ihr durch Übergabe vom 8. Juli 1750 an sich gebrachtes zur Pfarrei Gammelsdorf mit Freistiftsgerechtigkeit grundbaren Baderhäusl zu Gammelsdorf um 50 Gulden an den "ehrbaren" Michael Pfliegler, gewesen Pfliegler zu Gammelsdorf und dessen Ehefrau Getraud ‎(unter Beistand des zweiten Gerichtsprokurators Franz Xaver Steinberger)‎, beide anwesend. Jährlich muss an die Grundherrschaft ein "Grundgütlzehent" in Höhe von 1 slg ‎(?)‎ oder 8 Kreuzer und 4 Hehler gezahlt werden. Das Ehepaar Hölzl bestätigt, dass sie das Geld bereits bar erhalten haben. Am heutigen Tag ‎(19. Mai 1784)‎ erhalten sie ebenfalls die Freistiftsgerechtigkeit auf dem Baderhäusl und dürfen auch die Baderei ausüben, wofür er 6 Kreuzer jährlich an das kurfürstliche Hofkastenamt Landshut zahlen müssen. Der Vertrag wird am 19. Mai 1784 mit Johann Vogl, Mitterschreiber und Josef Franz, Gerichtsbote als Zeugen beschlossen.

Anmerkung:
Im Text ist von einem "Armenkauf" durch einen Georg Pfliegler zu lesen. Möglicherweise hat ein Georg Pfliegler, ein Verwandter des Michael Pfliegler das Geld für die mittellose Familie gezahlt. Es könnte sich aber auch einfach um einen Schreibfehler des Schreibers handeln ‎(eher wahrscheinlich)‎. Die Familie Pfliegler hatte im Jahre 1783 ihren Hof verkaufen müssen und hatte als Abfindung von dem Käufer des Hofes ‎(ein Bruder des Michael)‎ 100 Gulden bar erhalten.
Die Chronik von Gammelsdorf erwähnt ein Laudemium von 3 fl 45. Im Kaufbrief nicht zu finden, möglicherweise aus den Akten des Grundherren Kirche Gammelsdorf. Zudem soll der Beruf des Baders angeblich vom Badergütl auf das Weinzierlanwesen ‎(weiteres Anwesen des Verkäufers übergegangen sein)‎. Der Kaufbrief widerlegt das, auch wenn es möglich ist, dass die Erlaubnis später verkauft wurde.


"1784 Simon Kammerer und seine Ehefrau Eva verkaufen an Michael Pfliegler, Badhäusl zu Gammelsdorf und seine Ehefrau Gertraud einige Grundstücke, nämlich 2 Einsätz ludeigenen Ackers um 20 fl." ‎(Chronik Gammelsdorf, Seite 139)‎

Heirat Heiratsbrief am 21. Februar 1770 geschlossen. kirchliche Hochzeit wohl kurz davor oder kurz danach.

Heirat Heiratsbrief am 21. Februar 1770 geschlossen. kirchliche Hochzeit wohl kurz davor oder kurz danach.

Tod 1799 Die 29. Marty sepultus est in Ecclesia parochiae Michael Pfliegler, Söldner auf dem Baadhaus pius omniby sacramentis rite provisus
‎[Am 29. März 1799 wurde im Pfarrfriedhof beerdigt: Michael Pfliegler, Söldner auf dem Badhaus mit allen Sakramenten versehen]‎


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Quellen

Quelle
Chronik der Gemeinde Gammelsdorf
Veröffentlichung: grüner Umschlag, sehr informativ.
Zitat Einzelheiten:  S. 139

Quelle
Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P. 104 ‎(1783)‎
Zitat Einzelheiten:  S. 16 -22

Quelle
Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P. 105 ‎(1784)‎
Zitat Einzelheiten:  S. 155 - 155R

Quelle
Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P. 88 ‎(1767)‎
Zitat Einzelheiten:  S. 245- 246

Quelle
Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P. 91 ‎(1770)‎
Zitat Einzelheiten:  S. 40R - 47

Quelle
Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P. 91 ‎(1770)‎
Zitat Einzelheiten:  S. 47 - 48

Quelle
Pfleggericht Moosburg, Briefprotokoll P. 91 ‎(1770)‎
Zitat Einzelheiten:  S. 48 - 49
Tod Gammelsdorf Sterbefälle 1705 - 1824 ‎(Erwachsene)‎
Zitat Einzelheiten:  S. 78

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Familiendaten als Kind
Vater
Georg Pfliegler ‎(I5655)‎
Geburt Mai 1707 51 32 Gammelsdorf
Tod 3. August 1764 ‎(Alter 57)‎ Gammelsdorf
15 Jahre
Mutter
 
Maria Holzner ‎(I5656)‎
Geburt 2. Februar 1722 24 Großschwaiba, Volkenschwand
Tod 28. Dezember 1790 ‎(Alter 68)‎ Gammelsdorf

Heirat: um 1743 -- Gammelsdorf
2 Jahre
#1
Johann Michael Pfliegler ‎(I5653)‎
Geburt um 1745 37 22 Gammelsdorf
Tod 29. März 1799 ‎(Alter 54)‎ Gammelsdorf
15 Monate
#2
Bruder
Georg Pfliegler ‎(I5976)‎
Geburt berechnet 7. April 1746 38 24 Gammelsdorf
Tod 1. Juni 1746 ‎(Alter 55 Tage)‎ Gammelsdorf
3 Jahre
#3
Schwester
Maria Pfliegler ‎(I5977)‎
Geburt berechnet 6. März 1749 41 27 Gammelsdorf
Tod 19. März 1750 ‎(Alter 12 Monate)‎ Gammelsdorf
10 Monate
#4
Bruder
Bartholomäus Pfliegler ‎(I5955)‎
Geburt berechnet 1750 42 27 Gammelsdorf
Tod April 1786 ‎(Alter 36)‎
1 Jahr
#5
Schwester
Maria Pfliegler ‎(I5979)‎
Geburt berechnet 1751 43 28 Gammelsdorf
Tod 24. April 1752 ‎(Alter 15 Monate)‎ Gammelsdorf
14 Monate
#6
Schwester
Ursula Pfliegler ‎(I5978)‎
Geburt berechnet März 1752 44 30 Gammelsdorf
Tod 21. April 1752 ‎(Alter 51 Tage)‎ Gammelsdorf
10 Monate
#7
Bruder
Franz Pfliegler ‎(I5956)‎
Geburt berechnet 1753 45 30 Gammelsdorf
19 Monate
#8
Schwester
Walburga Pfliegler ‎(I5980)‎
Geburt berechnet August 1754 47 32 Gammelsdorf
Tod 4. September 1754 ‎(Alter 34 Tage)‎ Gammelsdorf
5 Monate
#9
Schwester
Maria Pfliegler ‎(I5957)‎
Geburt berechnet 1755 47 32 Gammelsdorf
Tod 20. November 1788 ‎(Alter 33)‎ Gammelsdorf
3 Jahre
#10
Schwester
Helena Pfliegler ‎(I5968)‎
Geburt berechnet Januar 1758 50 35 Gammelsdorf
Tod 4. März 1765 ‎(Alter 7)‎ Gammelsdorf
16 Monate
#11
Schwester
Monika Pfliegler ‎(I5982)‎
Geburt berechnet Mai 1759 52 37 Gammelsdorf
Tod 13. Juli 1759 ‎(Alter 2 Monate)‎ Gammelsdorf
8 Monate
#12
Schwester
Margaretha Pfliegler ‎(I5958)‎
Geburt berechnet 1760 52 37 Gammelsdorf
2 Jahre
#13
Schwester
Apollonia Pfliegler ‎(I5960)‎
Geburt berechnet 1762 54 39 Gammelsdorf
6 Monate
#14
Schwester
Anna Pfliegler ‎(I5983)‎
Geburt berechnet Juli 1762 55 40 Gammelsdorf
Tod 15. Oktober 1762 ‎(Alter 3 Monate)‎ Gammelsdorf
Familie des Vaters mit Katharina Manhardt
Vater
Georg Pfliegler ‎(I5655)‎
Geburt Mai 1707 51 32 Gammelsdorf
Tod 3. August 1764 ‎(Alter 57)‎ Gammelsdorf
3 Monate
Stiefmutter
 
Katharina Manhardt ‎(I5880)‎
Geburt 14. August 1707 Kleinschwaiba, Volkenschwand
Tod 12. April 1742 ‎(Alter 34)‎ Gammelsdorf

Heirat: 1736 -- Gammelsdorf
1 Jahr
#1
Halbbruder
Mathias Pfliegler ‎(I5881)‎
Geburt um 1737 29 29 Gammelsdorf
Tod 24. November 1794 ‎(Alter 57)‎ Gammelsdorf
#2
Halbbruder
Matthias Pfliegler ‎(I5974)‎
Tod 15. April 1738 Gammelsdorf
#3
Halbbruder
Matthias Pfliegler ‎(I5975)‎
Tod 14. August 1738 Gammelsdorf
#4
Halbbruder
Ulrich Pfliegler ‎(I5882)‎
Geburt berechnet 1741 33 33 Gammelsdorf
Tod 6. Januar 1804 ‎(Alter 63)‎ Gammelsdorf
Familie mit Gertrud Santl
Johann Michael Pfliegler ‎(I5653)‎
Geburt um 1745 37 22 Gammelsdorf
Tod 29. März 1799 ‎(Alter 54)‎ Gammelsdorf
19 Monate
Ehefrau
 
Gertrud Santl ‎(I5654)‎
Geburt 1. August 1746 20 20 Denkendorf
Tod 18. Juni 1802 ‎(Alter 55)‎ Gammelsdorf

Heirat: 1770 -- Gammelsdorf
1 Jahr
#1
Sohn
Benno Pfliegler ‎(I5961)‎
Geburt um 1771 26 24 Gammelsdorf
Tod Gammelsdorf
16 Monate
#2
Tochter
Agnes Pfliegler ‎(I5984)‎
Geburt vor 21. April 1772 27 25 Gammelsdorf
Tod 21. April 1772 Gammelsdorf
-4 Monate
#3
Tochter
Maria Pfliegler ‎(I5962)‎
Geburt berechnet 1772 27 25 Gammelsdorf
3 Jahre
#4
Sohn
Franz Pfliegler ‎(I5969)‎
Geburt um 1775 30 28 Gammelsdorf
Tod 22. Februar 1796 ‎(Alter 21)‎ Gammelsdorf
1 Jahr
#5
Sohn
Georg Pfliegler ‎(I5963)‎
Geburt berechnet 1776 31 29 Gammelsdorf
4 Jahre
#6
Sohn
Jakob Pfliegler ‎(I5964)‎
Geburt berechnet 1780 35 33 Gammelsdorf
Tod Gammelsdorf
4 Jahre
#7
Sohn
Matthias Pfliegler ‎(I5965)‎
Geburt berechnet 1784 39 37 Gammelsdorf
5 Jahre
#8
Tochter
Ursula Pfliegler ‎(I5966)‎
Geburt berechnet 1789 44 42 Gammelsdorf
#9
Sohn
Vitus Pfliegler ‎(I5985)‎
Geburt Gammelsdorf
Tod 10. Dezember 1787 Gammelsdorf
#10
Sohn
Josef Pfliegler ‎(I1663)‎
Geburt berechnet 1791 46 44 Gammelsdorf
Tod zwischen 27. Januar 1858 und 28. Januar 1858 ‎(Alter 67)‎ Thal, Mauern


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